Manuela Högg in einer grünen Sommerwiese mit Blumen, im Hintergrund ein bewaldeter Hügel – Porträt einer Frau in der Natur, Coach für Mensch-Hund-Beziehungen und energetische Begleitung.

Über meinen Weg – Luminor Sentiero

Mein Weg war gespickt mit vielen Schlaglöchern.

Ich bin mit vielen Tieren groß geworden. Sie haben früh meine Verbindung zur Natur und zur Seele geprägt. Geborgenheit erlebte ich jedoch nicht überall. In der Schule erfuhr ich Ausgrenzung und Ablehnung, weil ich „zu dick“ war und schon immer „anders“.  Was wir heute Mobbing nennen, waren damals Sticheleien und Schikanen.

Nach erfolgreichem Bestehen der Hauswirtschaftsschule arbeitete ich hintereinander in zwei Haushalten – unter anderem mit einem schwerstbehinderten Kind – und später als Reinigungskraft in einem Altersheim, wo ich bei Bedarf auch pflegerisch unterstützte. Diese Zeit hat mich früh mit Krankheit und dem Lebensende konfrontiert und geprägt.

Krankheit, Abschied und Sterben waren dadurch früh ein Teil meines Lebens.

Über viele Jahre habe ich zahlreiche Tiere begleitet, eigene, Pflege- und Fundtiere. Viele über lange Zeit, manche nur kurz. Diese Erfahrungen haben mich gelehrt,  Verantwortung zu tragen, aber auch loszulassen, wenn die Zeit dazu gekommen ist.

Als meine Oma starb, war ich 22. Mit jedem Abschied wurde mir klarer, dass Loslassen zum Leben gehört.

Und irgendwann kam der erste Hund.

Mit ihm begann nicht nur mein Weg in die Tierkommunikation, sondern auch mein spiritueller Weg. Er war blind, hatte einen Wasserkopf und musste mit fünf Wochen eingeschläfert werden. Ich war nicht dabei – aus Angst vor meinen Gefühlen – und vor anderen zu weinen. Für diese  vermeintliche Schwäche habe ich mich lange verurteilt. 

Vier Wochen später kam sein Bruder Ronny. Mit ihm hatte ich eine sehr tiefe Verbindung auf Seelenebene. Aber ich hatte kein Wissen über Hunde. Das habe ich mir Schritt für Schritt über Bücher, Videos, sehr viele Seminare und Fortbildungen angeeignet.

Ronny war mein erster Lehrer. Durch ihn begann ich zu verstehen, wie Hunde untereinander, mit uns Menschen und ihrer Umwelt kommunizieren. Nach 1,5 Jahren Halsband und klassischer Hundeschule bekam Ronny ein Brustgeschirr, weil ich in dieser Hundeschule gesehen hatte, was ein Halsband anrichten kann.

Mein eigener Weg entwickelte sich parallel auf zwei Ebenen. Einerseits führte er mich tief in die Energiearbeit: über Reiki, Ur-Matrix, Innerwise uvm., bis ich im Cosmic Healing ankam. Die Arbeit mit der Energie der neuen Zeit. Endlich war ich angekommen.    

Gleichzeitig vertiefte sich mein Weg im Mensch-Hunde-Bereich. Animal learn war ein wichtiger Zwischenschritt auf meinem  Weg.

Die Philosophie von Ulli Reichmann veränderte meine Sichtweise auf Hunde noch einmal grundlegend. Ich erkannte, dass es nicht darum geht, Hunde zu erziehen oder in menschliche Schablonen zu pressen, sondern als eigenständige Persönlichkeiten zu sehen und ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen.

Unsere Hunde passen sich in unserer Welt ohnehin schon in vielerlei Hinsicht an. Doch was wäre, wenn wir die Welt passend für den Hund machen und nicht den Hund passend für die Welt?

Diese Haltung ist zu meiner Lebenseinstellung geworden. Sie bildet die Grundlage meiner heutige Arbeit mit Menschen und Tieren, unabhängig davon, ob ein Tier Teil deines Weges ist.